Offizielles Pi Touchscreen-Display erschienen

Seit kurzer Zeit ist als Zubehör für den Raspberry das offizielle Touchscreen-Display verfügbar. Es ist mit fast allen Pi-Modellen kompatibel (A+, B+ und Pi2).

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Das Display verfügt über eine Auflösung von 800 x 480 Pixel – der Anschluss an den Pi erfolgt über das DSI-Interface. Der Raspberry kann direkt auf das Display montiert werden. Damit eignet sich diese Kombination ideal für embedded Projekte.

Raspbian wurde um passende Treiber für die Ansteuerung erweitert, sodass auch eine Touchscreen-Tastatur zur Verfügung steht. Display und Pi können über ein gemeinsames Netzteil (> 2A) versorgt werden.

Die Montage ist sehr einfach möglich. Die Anleitung findet sich hier: http://www.element14.com/community/docs/DOC-78156

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Das Display kann bei allen bekannten Händlern (Element14, Reichelt, Amazon) erworben werden und kostet zwischen 60 und 80 Euro.

Wer noch einen passenden Halter braucht, findet bei Thingiverse passende Modelle für den 3D-Drucker (selbst drucken oder drucken lassen):

http://www.thingiverse.com/thing:1020452

http://www.thingiverse.com/thing:995394

Das Display funktioniert leider aktuell noch nicht mit Windows 10.

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Windows 10 IoT finale Version erschienen – Installation auf dem Raspberry

Während in der Preview-Phase war die Installation von Windows 10 auf dem Raspberry noch etwas abenteuerlich.

Inzwischen ist Windows 10 IoT Core für den Raspberry in der finalen Version verfügbar. Zeit also, darauf einen Blick zu werfen.

1. Voraussetzung

Die Voraussetzungen für die Installation von Windows 10 haben sich nicht geändert. Im Wesentlichen benötigt man:

  • Einen PC mit Windows 10
  • Einen Raspberry Pi 2
  • Ein 5V Micro-USB Netzteil mit mindestens 1.0A, besser > 2.0A
  • Eine 8 GB Micro SD Karte – Klasse 10 oder besser
  • Einen Micro SD Kartenleser am PC
  • HDMI Kabel und Monitor

Ansonsten empfiehlt sich die Grundausstattung.

2. Download

Die ISO mit Windows 10 findet sich hier zum Download: http://ms-iot.github.io/content/en-US/GetStarted.htm

Die ISO heißt iOT Core RPi.ISO:

iso

3. Installation der Windows 10 IoT Core Tools

Die ISO einfach mit Doppelklick mounten, danach wird das virtuelle Laufwerk eingehängt.

Mount

Auf der “CD” befindet sich lediglich eine .msi Datei (Windows_10_IoT_Core_RPi2.msi) , die man installiert.

Microsoft hat hier einen Setup-Assistenten spendiert, den man nur durchklicken muss:

Setup

Nach Abschluss der Installation findet man die benötigten Dateien hier:  C:\Program Files (x86)\Microsoft IoT\.

Das ISO kann jetzt ausgeworfen werden, da es nicht mehr benötigt wird.

Mit dabei ist der WindowsIoTCoreWatcher  – der im Netzwerk nach Raspberrys sucht. Im Ordner FFU findet sich das Image von Windows 10.

local

Interessant ist die IoTCoreImageHelper.exe – hier hat Microsoft nun ein Tool spendiert, mit dem man Windows 10 auf die SD-Karte kopieren kann. Das musste man bisher relativ umständlich mit Hilfe der Dism.exe machen. Das erledigt nun ein kleines Tool. Im Hintergrund wird natürlich immer noch dism.exe verwendet, worauf auch der Ordner “Dism” schon hindeutet. Zumindest wird das Tool auch mitgeliefert.

Der Windows IoT Core Image Helper möchte nur wissen, in welchem Laufwerk sich die SD-Karte befindet und welches .ffu Image kopiert werden soll:

SDCopy

Danach startet dism.exe automatisch um kopiert das Image auf die SD-Karte:

dism

Eine Erfolgsmeldung zeigt an, dass der Kopiervorgang erfolgreich war.

erfolg

3. Raspberry verkabeln

Die SD-Karte also aus dem SD-Kartenleser entfernen. Am Raspberry die SD-Karte einsetzen (1), Netzwerkkabel (2) anschließen. HDMI-Kabel (3) und Netzteil anschließen (4).

pi

4. Raspberry mit Windows 10 booten

Sobald das Netzteil eingesteckt wurde, wird Windows 10 automatisch starten. Dies dauert ein paar Minuten.

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Zum Start zeigt möchte der Raspberry die Sprache einstellen, sofern man hier nichts tut, wählt er die Sprache selbstständig aus.

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Am Ende zeigt der Raspberry die “DefaultApp” – hier sieht man die IP-Adresse des Pis.

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5. Verbinden mit dem Raspberry

Man kann sich mit dem Raspberry über

verbinden. Der SSH-Zugang ist offensichtlich neu.

Besonders wichtig wäre, das Admin-Passwort zu ändern:

net user Administrator [Neues Passwort]

Das Standard-Adminpasswort lautet übrigens: p@ssw0rd

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Vortragsslides und Programmcode – Raspberry Pi – auch für Windows / .NET Entwickler #dwx15

Vielen Dank an die vielen Besucher meines Vortrags auf der #dwx15:

2015-06-17_1652_001

Meine Slides findet Ihr hier:

Den Quellcode gibt es hier zum Download:

http://downloads.huestel.eu/?a=d&i=JBO3shekTH

Wer noch mehr über den Adventskalender erfahren möchte, kann dies in Kürze hier tun.

 

Ich hoffe, wir sehen uns auf der #dwx16 … Fragen gerne an mich – jederzeit.

Hier gibt’s noch eine erweiterte Anleitung zu Windows 10 IoT Core: http://www.pi-bastelei.de/windows-10-iot-core-auf-dem-raspberry-pi-installieren-teil1/

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Windows, Timer, Rasperry, Echtzeit und das Problem mit der Genauigkeit

Die ersten Gehversuche mit Visual Studio 2015, zusammen mit dem Rapsberry Pi 2 und Windows 10 IoT Core haben Spaß gemacht. Doch offensichtlich bin ich jetzt an die erste Grenze gestoßen – den Timer.

Windows ist eben kein Echzeitbetriebssystem. Aktuell versuche ich herauszufinden, wie ich 40 Mikrosekunden unter Windows mit .net möglichst genau timen soll – und das möglichst genau.

Das benötige ich für die Initialisierung meines Temperatursensors DHT22.

 

 

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Windows 10 IoT Core auf dem Raspberry Pi installieren

Seit ein paar Tagen ist Windows 10 IoT Core für den Raspberry verfügbar. Wir zeigen Ihnen wie man es installiert – ein erstes kleines Tutorial.

Eine kleine Warnung vorab: Wer einen vollwertigen Rechner mit Desktop, Startmenü und Co. erwartet, braucht nicht weiterlesen :-) Das Windows 10 für den Raspberry lässt sich nur per Web, FTP oder Powershell administrieren. Ein direktes Arbeiten ist auf dem System nicht vorgesehen, er soll vielmehr nur ein embedded Ausführungsystem sein.

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Von außen sieht man ihm gar nicht an, dass da ein Windows rödelt.

Was benötige ich?

Installation

Zunächst benötigt man das Windows_IoT_Core_RPI2_BUILD.zip File. Darin enthalten ist das Windows Image, ein Readme, eine Lizenzdatei und ein Entwicklertool (später mehr).

zip

Für die Installation benötigen wir zunächst nur die Datei Flash.ffu – doch wie bekommt man die auf den Raspberry bzw. auf die SD-Karte. Mit dem Win32DiskImager wie mir Linux (siehe Grundinstallation mit Linux) klappt es nicht.

Vielmehr wird das Tool dism.exe benötigt.

Nun hat man zwei Optionen:

  • Entweder man verwendet Windows 10, weil Windows 10 schon mit SD-Karten umgehen kann (gibt es nur als Preview-Version)
  • Oder man verwendet einen Windows 8.1. Rechner und installiert das Windows Assessment and Deployment Kit (ADK).

Wir haben uns für die Windows 8.1. Variante entschieden. Es reicht folgende Option zu installieren:

sdk

Das entsprechende Tool findet sich dann im Programmverzeichnis unter Windows\Kits\10\Assessment and Deployment Kit\Deployment Tools\x86\Dism\

dism muss wie folgt aufgerufen werden: dism.exe /Apply-Image /ImageFile:flash.ffu /ApplyDrive:\\.\PhysicalDriveN /SkipPlatformCheck

Es muss also zunächst ermittelt werden, wie das Laufwerk heißt: PhysicalDrive{Nr}.

Dies kann in der Admin-Kommandozeile mit diskpart erledigt werden:

diskpart
list disk
exit

disk

In unserem Fall ist es der Datenträger 2 also PhysicalDrive3. Hier sollte man in jedem Fall gut aufpassen. Danach kann man dism.exe ausführen und das Image wird auf die SD-Karte geschrieben.

Der erste Bootvorgang

Wir stecken die SD-Karte in den Raspberry, schließen einen HDMI-Monitor und das Netzwerkkabel an und nach einer kurzen Einrichtung und einem Reboot (wir sehen öfters das Windows Logo) begrüßt uns eine Statusoberfläche:

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Dort erfahren wir zumindest die IP, die der Raspberry vom Router bekommen hat.

Das war’s auch schon, kein Startmenü – nichts. Man kann zwar mit der Maus arbeiten, aber mehr als Geräteeinstellungen ansehen, Herunterfahren und Zeitzone einstllen ist erstmal nicht.

Verwaltung über HTTP, FTP oder Powershell

Der Raspberry ist über folgende Wege administrierbar (wenn auch noch alles ohne Sicherheitsschutz, das kommt aber sicher noch):

  • Eine sehr mächtige Weboberfläche über HTTP
  • Über FTP kann man auf das Dateisystem zugreifen
  • Über Powershell kann man Remote Verwaltungsaufgaben vornehmen

Die Weboberfläche

Öffnet man die Raspberry IP Adresse im Browser erwartet uns eine relativ mächtige Weboberfläche. Beispielhaft hier ein paar davon:

Im Networking bereich kann man sich die IP anzeigen. Leider kann der Raspberry mit Win10 aktuell noch nicht mit WLAN-Adaptern umgehen (auch wenn es schon sichtbar ist, daher ist der Raspi ersteinmal an das Kabel gebunden)

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Ein Performance-Monitor zeigt die aktuelle Auslastung:

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Interessant ist der Apps-Bereich. Hier kann man eigene Universal Apps hochladen und starten.

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Ein Remote-Start von Anwendungen sozusagen.

 

Das war einmal der erste Einblick. Als nächstes werden wir uns natürlich mit der Entwicklung beschäftigen.

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